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Behörden

XRechnung an Behörden: Leitweg-ID verstehen und richtig eintragen

Wer an öffentliche Auftraggeber fakturiert, kommt an der XRechnung und der Leitweg-ID nicht vorbei. Wir erklären, was die Leitweg-ID ist, wie sie aufgebaut ist, woher du sie bekommst und wie du sie in deine Rechnung einträgst.

XRechnung - das Format der öffentlichen Verwaltung

Während ZUGFeRD ein hybrides PDF mit eingebettetem XML ist, ist die XRechnung ein reines XML-Format. Sie ist der Standard für Rechnungen an öffentliche Auftraggeber (B2G) in Deutschland und - wie ZUGFeRD - konform zur europäischen Norm EN 16931. Für Behörden ist die XRechnung meist verpflichtend, weil sie besonders gut maschinell weiterverarbeitet werden kann.

Was ist die Leitweg-ID?

Die Leitweg-ID ist die Käuferreferenz einer XRechnung. Im Datenmodell steht sie im Feld BT-10 (technisch BuyerReference). Ihre Aufgabe: Sie sorgt dafür, dass die Rechnung innerhalb der öffentlichen Verwaltung automatisch an die richtige empfangende Stelle geleitet wird. Ohne korrekte Leitweg-ID kann eine XRechnung an eine Behörde abgelehnt werden - das Feld ist dort ein Pflichtfeld.

Aufbau einer Leitweg-ID

Eine Leitweg-ID besteht aus bis zu drei Teilen, getrennt durch Bindestriche:

TeilBedeutung
GrobadressierungAngelehnt an den amtlichen Gemeindeschlüssel - identifiziert die Region/Ebene.
Feinadressierung (optional)Verweist auf die konkrete Organisationseinheit innerhalb der Behörde.
PrüfzifferZwei Stellen zur Validierung der gesamten ID.

Ein Beispiel für eine vollständige Leitweg-ID ist 05111-01001-54. Der genaue Aufbau ist standardisiert, damit die Zustellung eindeutig funktioniert.

Woher bekomme ich die Leitweg-ID?

Wichtig: Du kannst die Leitweg-ID nicht selbst erzeugen. Sie wird dir vom öffentlichen Auftraggeber mitgeteilt - meist bereits mit dem Auftrag oder der Bestellung. Findest du sie nicht, frag deine Ansprechperson in der Behörde. Bund und Länder vergeben die IDs an ihre Stellen; die Behörde ist deine Bezugsquelle.

So trägst du die Leitweg-ID ein

  1. Erfasse die Rechnung wie gewohnt und wähle als Format XRechnung.
  2. Trage die vom Auftraggeber genannte Leitweg-ID im dafür vorgesehenen Feld (Käuferreferenz) ein.
  3. Prüfe die übrigen Pflichtangaben (Bestell- oder Vertragsnummer, korrekte Anschrift der Behörde).
  4. Versende die XRechnung über den vom Auftraggeber genannten Weg.

So hilft dir Fakturo: Für öffentliche Auftraggeber wechselst du mit einem Klick von ZUGFeRD zu XRechnung und hinterlegst die Leitweg-ID direkt an der Rechnung. Fakturo erzeugt daraus ein valides, EN-16931-konformes XML - geprüft gegen die offiziellen KoSIT-Regeln, damit die Behörde deine Rechnung nicht wegen Formatfehlern zurückweist.

Häufige Fragen zur Leitweg-ID

Die Leitweg-ID ist die Käuferreferenz (Buyer Reference, Feld BT-10) in einer XRechnung an öffentliche Auftraggeber. Sie sorgt dafür, dass die Rechnung innerhalb der Verwaltung automatisch an die richtige Stelle geleitet wird - vergleichbar mit einer Postleitzahl für Behörden.

Die Leitweg-ID teilt dir der öffentliche Auftraggeber mit, für den du die Rechnung ausstellst. In der Regel steht sie in der Bestellung oder im Auftrag; andernfalls fragst du sie bei deiner Ansprechperson in der Behörde ab. Du kannst sie dir nicht selbst ausdenken.

Sie besteht aus bis zu drei durch Bindestriche getrennten Teilen: der Grobadressierung (angelehnt an den amtlichen Gemeindeschlüssel), einer optionalen Feinadressierung und einer zweistelligen Prüfziffer - zum Beispiel 05111-01001-54.

Für die Abrechnung mit öffentlichen Auftraggebern (B2G) verlangen Bund und viele Länder die XRechnung mit Leitweg-ID. Die genauen Regeln unterscheiden sich je nach Auftraggeber und Bundesland - kläre im Zweifel vorab, welches Format und welche Leitweg-ID gefordert sind.

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